Wann macht Smarthome überhaupt Sinn?

Wann macht Smarthome überhaupt Sinn?

Es ist in aller Mund und auch auf Plattformen wie amazon.de sind immer mehr Angebote zu finden, die mit dem Thema Smarthome gehören. Dazu gehören beispielsweise WLAN-Glühbirnen, die einfach schon so gekauft werden können und dann nur mithilfe einer App gesteuert werden.

Doch dann gibt es auch wieder die Kritiker, die danach fragen, ob man ein smartes Zuhause braucht. Sie verweisen darauf, dass man sich angreifbar macht, wenn man so viel verbundene Technik in seinem Haus hat. Das würde Hackern nur gefundenes Fressen bieten.

Außerdem sagen sie, dass wir Menschen dadurch nur noch bequemer werden würden. Anstatt ein paar Schritte zum Lichtschalter zu gehen, würde man jetzt also einen Knopf auf seinem Handy drücken oder das per Sprachsteuerung befehlen. Doch ist es nicht nervig, immer wieder durch die Wohnung rufen zu müssen? Viele können sich sicherlich vorstellen, wie jemand pausenlos durch das Haus brüllen muss, weil die Sprachsteuerung nicht reagiert.

Wie einfach wäre es da doch gewesen, einfach einen Schalter zu drücken. Das ist zumindest die Seite der Kritiker. Doch dann gibt es auch die Befürworter, die in der neuen Technologie auch einen großen Nutzen sehen. Gerade behinderte oder eingeschränkte Personen können von solchen modernen Systemen profitieren.

Doch was sind denn nun genau die Vor- und Nachteile vom Smarthome? Woher weiß ich, ob dieses Konzept überhaupt etwas für mich ist?

Vorteile vom intelligenten Zuhause

Ein großer Vorteil ist sicherlich die Energieeffizienz, welche durch diese Technologie erst möglich gemacht wird. Wenn Sie beispielsweise vergessen haben, dass Licht auszuschalten, ist dies ab jetzt kein Problem mehr. Das kann nämlich einfach von Zuhause aus erledigt werden. Heizungen und Fenster können so gesteuert werden, dass sie möglichst viel einsparen und es trotzdem schön warm ist, wenn sie wieder nach Hause kommen. Tatsächlich kann durch ein Smarthome sehr viel Energie gespart werden, wenn viele Haushaltsgeräte mit dem System verbunden werden. Homeandsmart ist hier das Stichwort.

Ein weiterer Aspekt ist, dass es ein sehr großer Alltagshelfer sein kann. Gerade in großen Familien kann ein solches System Goldwert sein. Waschmaschine und Saugroboter lassen sich bequem von unterwegs steuern, viele Dinge sind dann schon erledigt, wenn man nach Hause kommt.

Wer sich ein bisschen Luxus bescheren möchte und zudem seine eigene Wohnqualität verbessern möchte, der ist beim Smarthome genau richtig. Durch die vielen möglichen Ergänzungen kann alles genau so gestaltet werden, wie man es selbst gerne haben möchte.

Auch erhöhte Sicherheit ist ein Faktor. Durch das Smarthome werden viele Geräte direkt abgeschaltet, von ihnen kann dann keine Gefahr mehr ausgehen. Es passieren jährlich in Deutschland viele Unfälle mit Haushaltsgeräten, weil sich diese auch mal entzünden können. Ein Smarthome würde in einem solchen Fall außerdem Alarm schlagen. Im Notfall bekommt man also schnell etwas von der Lage mit.

Nachteile vom Smarthome

Auch wenn ein intelligentes Zuhause viele Vorteile mit sich bringt, ist es durchaus mal interessant zu sehen, wie es sich mit den Nachteilen verhält und ob diese sehr störend sind.

Ein großer Faktor ist zunächst, dass die Einrichtung vom Smarthome sowohl sehr kosten- als auch zeitintensiv sein kann. Dieser Aufwand lässt sich zunächst auch gar nicht richtig einschätzen. Man sollte sich also darauf gefasst machen, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, je nachdem was für eine Ausstattung man sich wünscht.

Ein weiteres Manko ist oftmals die fehlende Kompatibilität. Es muss also genau geschaut werden, ob dieses eine Gerät auch wirklich kompatibel mit dem gesamten System ist. Oftmals funktionieren andere Geräte nicht reibungslos oder es kommt zu anderen Störungen. Darauf sollte unbedingt geachtet werden.

Einige Menschen sprechen in diesem Zusammenhang auch gerne von unausgereifter Technik und das lieber noch einige Zeit gewartet werden sollte.

Trotz der wenigen Nachteile, die es gibt, wird das Smarthome aber immer beliebter bei den Deutschen.

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